Wofür steht der Begriff, Nachhaltigkeitstransformation“?

Klimawandel – ein globales Phänomen

Mit der Verabschiedung des Pariser Abkommens im Dezember 2015 und der nachfolgenden Unterzeichnung durch 175 Länder stieg die Dringlichkeit für Unternehmen, Städte und Länder, auf die Bedrohung zu reagieren, die der Klimawandel für die Zukunft unseres Planeten darstellt. Zugleich ist eine nachhaltige Wirtschaft dank der rasanten technologischen Innovationen und neuer Geschäftsmodelle mehr als je zuvor in greifbare Nähe gerückt.

Nachhaltigkeit hat sich zu einem entscheidenden Faktor für Organisationen weltweit entwickelt. Wie die vorangegangenen Entwicklungen, darunter die Globalisierung und die Digitalisierung, macht sie enorme institutionelle Veränderungen und Investitionen nötig. Nachhaltigkeit ist keine Randerscheinung mehr – Organisationen betten sie fest in ihre Strategien und Ziele ein.

Die Frage ist also nicht, ob die Nachhaltigkeitstransformation ansteht, sondern wie wir sie beschleunigen können.

Warum es dringend ist

Nachhaltigkeit ist für sämtliche Ressourcen mit ökologischer und wirtschaftlicher Bedeutung relevant – von der Energie- und Wasserversorgung bis hin zur Abfallbeseitigung. Darüber hinaus bezieht sie die gesamte Wertschöpfungskette mit ein, weit über die traditionellen Grenzen einer Organisation hinaus. Erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategien sind ganzheitlich, greifen über die Organisation hinaus und wirken sich auf die betriebliche Effizienz, das Produktdesign, Logistikkonzepte, die Digitalstrategie, das Markenrenommee, die Mitarbeiterbindung, Kundentreue und -zufriedenheit und die Risikosteuerung aus.

Tag für Tag bleiben Nachhaltigkeitsinvestitionen ungenutzt, mit denen sich ein wesentlicher ökonomischer und ökologischer Nutzen erzielen ließe. Regenerative Energien sind erschwinglicher. Technologien haben die Effektivität im Ressourcenmanagement erhöht. Unternehmen demonstrieren, dass umweltfreundliche Strategien und Betriebsabläufe einen wirklichen Vorteil für Unternehmen generieren. Zudem verlangen Interessengruppen, dass führende Organisationen beim Schutz unseres Planeten eine Vorreiterrolle einnehmen.

Auch wenn sich mehr Organisationen als je zuvor auf die Festlegung von Nachhaltigkeitszielen verpflichten, klafft eine Lücke zwischen diesen Zusagen und den erzielten Fortschritten – es geht nicht schnell genug voran.

Das Problem besteht darin, dass die meisten Organisationen nicht wissen, wo sie ansetzen sollen, um ihre Ziele zu erreichen. Komplexität und Fragmentierung verstellen den Blick auf die größten Potenziale, die Möglichkeiten zur Finanzierung und Einbringung von Investitionen in Nachhaltigkeitsinitiativen und die Verfahren, die konstante Leistung beim Erreichen dieser Ziele gewährleisten.

Führende Organisationen müssen ganzheitlich denken und auf Tempo und die Umsetzung in großem Maßstab abzielen. Wir brauchen neue Denkweisen und neue Ansätze.

Die Zeit ist reif für größere und schnellere Schritte in Richtung einer nachhaltigen Zukunft.

Nachhaltigkeit ist der nächste große Disruptor

Neben Globalisierung und Digitalisierung wird auch Nachhaltigkeit unsere Märkte grundlegend verändern. Nachhaltigkeit ist deshalb ein wichtiger Disruptor für Unternehmen, der durch den heutigen finanziellen, ökologischen und gesellschaftlichen Druck angetrieben wird. Laut einer Umfrage des Weltwirtschaftsforums gehören klimabezogene Themen zu den drei größten Risiken, denen Unternehmen heute ausgesetzt sind.

Gleichzeitig machen die rasante technologische Innovation und neue Geschäftsmodelle nachhaltiges Wirtschaften rentabler als je zuvor. Erneuerbare Energien sind erschwinglicher geworden. Die Verwaltung von Ressourcen wurde durch Daten und Technologien effizienter. Führende Unternehmen beweisen, dass umweltfreundlichere Strategien und Abläufe echte Wettbewerbsvorteile schaffen können.

Dennoch werden diese Pläne zur Dekarbonisierung jeden Tag aufs Neue nicht verwirklicht.

Die Nachhaltigkeitstransformation erfordert ein tiefes Verständnis der neuen Technologien, ein starkes Engagement mit den Stakeholdern und eine Reihe von Investitionen, die auf jedes einzelne Unternehmen zugeschnitten sind.

Es ist an der Zeit, größere und schnellere Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft zu machen.

Was ist Dekarbonisierung?

Dekarbonisierung treibt den Wandel der Nachhaltigkeit voran

Mehr Regierungen und Organisationen als je zuvor kündigen Net-Zero-Ziele an, aber die meisten wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Die Verantwortlichen fragen sich:

Wie können wir unterschiedliche Datenquellen über Ressourcen und Regionen hinweg verfolgen, um ein genaues Bild des ökologischen Fußabdrucks zu erhalten?

Welche Möglichkeiten für saubere Technologien und erneuerbare Energien gibt es?

Wann und wie sollen wir sie beschaffen?

Wie implementieren wir die richtigen Programme und Prozesse, um den Ressourcenverbrauch zu minimieren, während unser Unternehmen wächst?

Welche Auswirkungen hat unsere Wertschöpfungskette und wie können wir die Scope-3-Emissionen reduzieren?

Wie gehen wir mit Unbekanntem um, um die Klimaresistenz zu erhöhen und die Risiken langfristig zu minimieren?

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Die wichtigsten Hebel für Dekarbonisierung

Eine umfassende Dekarbonisierungsstrategie befasst sich mit allen Ressourcen - Energie, Wasser und Abfall -, die einen wirtschaftlichen und ökologischen Einfluss haben. Eine effektive Dekarbonisierungsstrategie ist datengestützt und ganzheitlich, sie geht über das Unternehmen hinaus und beeinflusst die betriebliche Effizienz, das Produktdesign, die Logistikpläne, die digitale Strategie, den Ruf der Marke, das Engagement der Mitarbeiter, die Kundenbindung und -zufriedenheit sowie die Risikominderung. Sie muss sich auf die gesamte Wertschöpfungskette erstrecken.

Genaue Daten und Analysen

Daten sind der Schlüssel zur Dekarbonisierung, da sie einen Einblick in den aktuellen Stand der Energie-, Wasser-, Abfall- und Kohlenstoffbilanz ermöglichen, um die Ausgangssituation zu bestimmen und daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft abzuleiten. Sie sind entscheidend für den Aufbau eines Business Cases, die Festlegung von Zielen, die Umsetzung von Projekten, die Bewertung von Entscheidungen sowie die Nachverfolgung und Berichterstattung darüber, dass die Dekarbonisierungsstrategien auf dem richtigen Weg sind.

Innovative Governance-Struktur

Es sollte das Bestreben der Unternehmensführung sein, mit Hilfe von Risikoszenarien und Investitionen in Innovationen in Bezug auf den Klimawandel einen klaren Wettbewerbsvorteil zu schaffen.

Engagierte Wertschöpfungsketten

Die Unternehmen müssen von ihren Zulieferern entlang der Wertschöpfungskette erwarten, dass sie in ähnlicher Art und Weise in die Nachhaltigkeit investieren, oder gemeinsam mit ihren strategischen Zulieferern in Nachhaltigkeit investieren und somit die Beziehungen zu den Zulieferern stärken.

Grüne Finanzierung

Die Finanzierung - und die Rolle des CFO - sollte neu strukturiert werden, um die Projektumsetzung zu beschleunigen und den vollen Wert von Nachhaltigkeit zu realisieren. Neue Kapitalallokationsmodelle, programmatische Ansätze für die Projektfinanzierung und Partnerschaften mit Dritten sind entscheidende Hebel für den Erfolg. Banken werden zukünftig noch genauer die Nachhaltigkeit von Investitionsvorhaben prüfen, bevor sie Kreditmittel zur Verfügung stellen.

Die Dekarbonisierungsexpertise von ENGIE Impact

ENGIE Impact unterstützt Unternehmen, Städte und Regierungen dabei, nachhaltige Bestrebungen und Maßnahmen miteinander zu verknüpfen. Wir erschließen Daten und analytische Erkenntnisse, um wirtschaftliche und ökologische Vorteile zu beschleunigen und die Komplexität der nachhaltigen Transformation zu bewältigen.

Von der Modellierung von Klimarisikoszenarien über die Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zur Neudefinition von Finanzierungsmechanismen zur Beschleunigung des Fortschritts - wir helfen unseren Kunden, die wichtigsten Hebel zur Erreichung ihrer Dekarbonisierungsziele zu identifizieren und in die Tat umzusetzen. Unsere globalen Nachhaltigkeitsberater beraten Kunden und bieten Einblicke in die Lösungen, die heute eine tiefgreifende Dekarbonisierung vorantreiben: Saubere Technologien, E-Mobilität, erneuerbare Energien und innovative Geschäftsmodelle.

0,85

Bio. EUR Wirtschaftsrisiko durch den Klimawandel

25 %

der verwalteten Ressourcen fordern Nachhaltigkeitsinvestitionen

67 %

höhere Rendite bei Unternehmen mit Nachhaltigkeitszielen

Ansatz

ENGIE Impact geht Partnerschaften mit führenden Städten und Unternehmen weltweit ein, um sie bei der Beschleunigung ihrer Nachhaltigkeitstransformation zu unterstützen und ein langfristiges wirtschaftliches Wachstum zu erzielen. Der Prozess beginnt mit kundenspezifischen maßgeschneiderten Roadmaps, mit denen Organisationen ihre Nachhaltigkeitsziele festlegen und erreichen. Anhand der bereitgestellten praxistauglichen Lösungen können Kunden von der Strategie bis zur Umsetzung ihr Ergebnis verbessern, das Wachstum fördern, Interessengruppen einbinden und Ressourcen optimal nutzen.

Ansatz

Kompetenzen

Ausgehend von Bewertungen

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